Noch im Schlafanzug, barfuß und mit verstrubbelten Haaren stehe ich vor ihm.
Dem Koffer.
Dem Koffer, der gestern bei meinem Benefizkonzert als Schatzkiste, als Geldkistchen, als Spendenbox gedient hat.
Mit zitternden Händen öffne ich den Reißverschluss der Vordertasche und beginne langsam einen Schein nach dem anderen herauszuziehen. Das bunte Papier raschelt zwischen meinen Fingern und ich bilde ordentliche Stapel. Noch einen und noch einen und noch einen Schein befördere ich ans frühe Tageslicht. Ich bin überwältigt, absolut erstaunt, grenzenlos dankbar!
Nachdem ich (mit Hilfe von Taschenrechner, Bleistift und viel Geduld für das Kupfer) fertig bin mit zählen, entwischt mir ein kleiner Freudenschrei!!
Mit Euer aller Hilfe durfte ich heute 890,22€ an Barspenden zur Bank tragen und sicher überweisen!!! Dabei ist noch nicht das Geld der mindestens 12 Paten eingerechnet, die ihr Geld lieber überweisen wollten!
Vielen herzlichen Dank an alle, die gestern zu meinem Benefizkonzert waren und gespendet haben!!
Es war ein wunderschöner Abend (hier auch noch mal ganz ganz lieben Dank an meine Mitkünstler- Ihr seid die Größten!!!) und mir hat es richtig Spaß gemacht das Ganze zu organisieren und letztendlich durchzuführen!
Danke danke danke!!! Jetzt kann es wirklich bald losgehen!!!
Für alle meine Freunde, Familie, Spender, Interessierte an ADRA und seinen Projekten und jeden, der sonst noch wissen möchte, wie es jemandem geht, der nach der Schule seine Koffer packt und elf Monate lang 10200 Kilometer von zu Hause entfernt in einem wunderschönen Projekt ein FSJ machen darf...
Was tue ich?
Ich darf, beginnend vom 01.09.2014 elf Monate lang an der Visions of Hope Christian School “Rose of Sharon” auf den Philippinen ein Freiwilliges Soziales Jahr machen.
Die Kinder, die ich dort unterrichten und lieb haben darf, sind ehemalige Straßenkinder im Alter von drei bis sechzeh Jahren.
Als eine von insgesamt 17 Freiwilligen, die ADRA live dieses Jahr in verschiedene Länder entsendet, habe ich nun die Möglichkeit, von meinem Überfluss abzugeben und durch meine Zeit und meine Kraft das Projek zu unterstützen und mitzuhelfen, dass Menschen wieder hoffen können.
Die Kinder, die ich dort unterrichten und lieb haben darf, sind ehemalige Straßenkinder im Alter von drei bis sechzeh Jahren.
Als eine von insgesamt 17 Freiwilligen, die ADRA live dieses Jahr in verschiedene Länder entsendet, habe ich nun die Möglichkeit, von meinem Überfluss abzugeben und durch meine Zeit und meine Kraft das Projek zu unterstützen und mitzuhelfen, dass Menschen wieder hoffen können.
Freitag, 25. Juli 2014
Donnerstag, 17. Juli 2014
Endlich da: Benefizkonzert!!!!
Es gibt große Neuigkeiten:
Frisch vom Ausreiseseminar zurückgekehrt, mit Koffern voller Bilder und Träumen, mit nützlichen Verhaltenstipps und Sicherheitshinweisen im Gepäck, bin ich glücklich, eine aufregende Bekanntmachung zu machen:
Am Donnerstag, den 24.07. um 19.00 Uhr in der Schulstraße 5 in Penzberg
darf ich mein Benefizkonzert stattfinden lassen, um Spenden für mein Projekt zu sammeln!! Ich freue mich über JEDEN, der kommt. Informationen über das Projekt und mein Patenschaftsprogramm gibt es dann dort und ich kann- mit der Planung beschäftigt- nur sagen, dass es sich wirklich lohnt!!
Also bis dann!!! :-)
Frisch vom Ausreiseseminar zurückgekehrt, mit Koffern voller Bilder und Träumen, mit nützlichen Verhaltenstipps und Sicherheitshinweisen im Gepäck, bin ich glücklich, eine aufregende Bekanntmachung zu machen:
Am Donnerstag, den 24.07. um 19.00 Uhr in der Schulstraße 5 in Penzberg
darf ich mein Benefizkonzert stattfinden lassen, um Spenden für mein Projekt zu sammeln!! Ich freue mich über JEDEN, der kommt. Informationen über das Projekt und mein Patenschaftsprogramm gibt es dann dort und ich kann- mit der Planung beschäftigt- nur sagen, dass es sich wirklich lohnt!!
Also bis dann!!! :-)
Montag, 28. April 2014
Es ist näher, als gedacht!!
Meine Augen starren unbeweglich auf das kleine blinkende Feld..."descending" sagt es mir.
Dutzende Menschen stehen um mich herum, keinen einzigen kenne ich. Und doch verbindet uns alle ein Ziel: gleich, gleich wird sich die Anzeige in "gelandet" ändern und dann, werden die Türen aufgehen und die lieben Menschen, die wir so lange vermisst haben, werden aus diesen Türen herausquellen. Müde und zerknittert- aber wir werden sie sehen. Sie in die Arme nehmen und sagen können: Herzlich Willkommen zu Hause!
Ein großes Schild rechts von mir, ein junger Mann vor mir hält einen Strauß Rosen in der Hand. Links sehe ich glänzende Herzluftballons.
So habe ich meine beste Freundin letzte Woche vom Flughafen abgeholt. Und mit all dem Stewardessen und Flugesellschaftsschaltern, mit den großen Koffern und blinkenden Anzeigen, mit den glatten Böden und den schönen Glastüren verströmt der Flughafen eine ganz besondere Atmosphäre... Bald ist es auch für mich so weit, schießt es mir durch den Kopf.
Bald bist du diejenige, die durch diese Türen verschwindet.
Es ist näher, als gedacht!!
Dutzende Menschen stehen um mich herum, keinen einzigen kenne ich. Und doch verbindet uns alle ein Ziel: gleich, gleich wird sich die Anzeige in "gelandet" ändern und dann, werden die Türen aufgehen und die lieben Menschen, die wir so lange vermisst haben, werden aus diesen Türen herausquellen. Müde und zerknittert- aber wir werden sie sehen. Sie in die Arme nehmen und sagen können: Herzlich Willkommen zu Hause!
Ein großes Schild rechts von mir, ein junger Mann vor mir hält einen Strauß Rosen in der Hand. Links sehe ich glänzende Herzluftballons.
So habe ich meine beste Freundin letzte Woche vom Flughafen abgeholt. Und mit all dem Stewardessen und Flugesellschaftsschaltern, mit den großen Koffern und blinkenden Anzeigen, mit den glatten Böden und den schönen Glastüren verströmt der Flughafen eine ganz besondere Atmosphäre... Bald ist es auch für mich so weit, schießt es mir durch den Kopf.
Bald bist du diejenige, die durch diese Türen verschwindet.
Es ist näher, als gedacht!!
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